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Inkontinenzmaterial auf Rezept: Was übernimmt die Krankenkasse?

Inkontinenzprodukte erleichtern Betroffenen und pflegenden Angehörigen den Alltag. Doch die regelmässige Anschaffung der Artikel kann auf Dauer auch eine finanzielle Belastung darstellen. Es ist sinnvoll, Inkontinenzartikel auf Rezept verschreiben zu lassen. Sie sich einen Teil der Kosten von der Krankenkasse zurückerstatten lassen.

Welche Voraussetzungen dafür gelten, welche Schritte Sie unternehmen müssen, um die Inkontinenzprodukte erstattet zu bekommen, und wie hoch der Vergütungsbetrag ausfällt.

Wie hoch die Krankenkassenleistung bei Inkontinez ausfällt, wird durch die Mittel und Gegenständeliste (MiGeL) des Bundesamtes für Gesundheit geregelt. Die Liste enthält alle Pflegehilfsmittel, die von der obligatorischen OKP  bis zu einem jährlichen Höchstbetrag erstattet werden. Dazu zählen auch Inkontinenzhilfen,die ebenfalls den Kriterien der MiGeL entsprechen. Die Liste unterscheidet dabei zwischen:

  • Leichter Inkontinenz: Urinverlust < 100 ml innerhalb 4 Stunden.
  • Mittlerer Inkontinenz: Urinverlust 100 – 200 ml innerhalb 4 Stunden
  • Schwerer Inkontinenz: Urinverlust > 200 ml innerhalb 4 Stunden
  • Totaler Inkontinenz: Unkontrollierter, dauernder Urinverlust.

Während bei leichter Inkontinenz keine Vergütung vorgesehen ist, übernehmen die Krankenkassen die Kosten für Inkontinenzprodukte auf Rezept, ab einer diagnostizierten mittleren Inkontinenz. Dazu müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Die Inkontinenzartikel entsprechen den Kriterien der MiGeL-Liste. Dies ist bei den Inkontinenzprodukten von TENA der Fall.
  • Es wurde eine Inkontinenz mit entsprechendem Schweregrad durch einen Arzt diagnostiziert. Nur so erhält der Betroffene auch ein Inkontinenz-Rezept.
  • Der jeweilige erstattungsfähige Höchstbetrag auf der MiGeL wurde noch nicht überschritten.

Die Höhe der Vergütung von Inkontinenzartikeln auf Rezept ist abhängig vom Schweregrad der diagnostizierten . Der Höchstvergütungsbetrag pro Jahr (Stand: 01.10.2022) beträgt:

    • Mittlere Inkontinenz:     Fr.   542.-
    • Schwere Inkontinenz:    Fr. 1'108.-
    • Totale Inkontinenz:        Fr. 1'579.-

In speziellen medizinisch begründeten Fällen (z.B. bei Verhaltensstörungen im Rahmen vonDemenzerkrankungen, Stuhlinkontinenz mitchronischer Diarrhoe) können auf vorgängigebesondere Gutsprache des Versicherers, der die Empfehlung des Vertrauensarztes oder der Vertrauensärztin berücksichtigt, höhere Vergütungsbeträge jeweils für 1 Jahr bewilligt werden, sofern eine zweckmässige und wirtschaftliche Anwendung der Produkte gewährt ist.

Dabei sollten Sie beachten, dass die Höchstvergütungsbeträge für die Inkontinenzversorgung auf Rezept immer wieder angepasst werden. Aus diesem Grund sollten Sie diese regelmässig auf der aktuellen MiGeL überprüfen, um zum Beispiel von einer möglichen Erhöhung der Vergütungsbeiträge zu profitieren.

    Arztbesuche:

    Zunächst müssen dem behandelnden Arzt bzw. der behandelnden Ärztin die Symptome der Inkontinez

  • ausführlich geschildert werden.
  • Untersuchung/Diagnose: Nach einer gründlichen Untersuchung diagnostiziert der Arzt bzw. die Ärztin die
  • und deren Schweregrad.
  • Rezept: Je nach Diagnose stellt der Arzt bzw. die Ärztin ein Dauerrezept für Inkontinenz-Artikel aus. Dieses ist bis zu einem Jahr gültig und enthält neben weiteren Informationen auch Angaben zum Schweregrad der Inkontinenz.
  • Beratung und Produkttest: Mit Hilfe der Informationen auf dem Dauerrezept für Inkontinenz-Produkte, werden Sie in der Apotheke oder bei spezialisierten Händlern beraten, welches Produkt die richtige Saugstärke hat und wie Sie bzw. Ihr/Ihre Angehörige/r dieses richtig nutzen. Danach erhalten Sie in der Regel verschiedene Produktmuster, um das Produkt testen zu können.
  • Geeignetes Produkt: Sobald Sie sich für ein Produkt entschieden haben, können Sie dieses fortan bei bei Hermap in Ebikon beziehen. 
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Der Mensch steht im Mittelpunkt und erhalten Sie ihre Lebensqualität.

Blasenschwäche tritt nicht nur überraschend häufig auf, sie ist auch keineswegs abhängig von Alter oder Gesundheitszustand und kann Menschen in ihren besten Jahren betreffen. Im Übrigen beeinträchtigt Blasenschwäche Menschen auf unterschiedliche Weise. Sie ist an sich keine besonders schwerwiegende Erkrankung, aber das damit verbundene gesellschaftliche Tabu kann das soziale Selbstwertgefühl eines Menschen erheblich beeinträchtigen. Die Ursache des Harnverlustes steht nicht mit einer schwachen Blase in Zusammenhang. Sondern mit verschiedenen Beschwerden die bei der Harnsammlung und Entleerung der Harnblase auftreten können.